Wissenschaftskommunikation

Ob Wissenschaftsmarketing, Öffentlichkeitsarbeit oder Wissenschaftsjournalismus – die präzise, aber verständliche und dabei dem Niveau entsprechende Darstellung von wissenschaftlichen Leistungen ist schon jetzt ein wichtiges Thema. Dies gilt unter zunehmenden Wettbewerbsdruck für Universitäten und Hochschulen, für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, aber auch für wissenschaftsnahe Organisationen, Verbände und Stiftungen sowie für im wissenschaftlichen Kontext agierende Unternehmen. Und die unterschiedlichen Formen der Wissenschaftskommunikation werden an Bedeutung weiter zulegen, in Forschung und Lehre ebenso wie bei der Schärfung von institutionellen Profilen, im professionellen Wissenschaftsmanagement wie in der rasanten Entwicklung einer digitalisierten Wissenschaft.

Wissenschaftskommunikation und Web 2.0

Wissenschaftskommunikation dient der Vermittlung und Rechenschaftslegung gegenüber der Öffentlichkeit, öffentlichen Institutionen und wichtigen Stakeholdern. Gelungene Wissenschaftskommunikation trägt zur Sichtbarwerdung für relevante Fördermittelgeber bei, steigert personelle und institutionelle Reputation und erhöht dadurch nicht zuletzt die Attraktivität der jeweiligen Hochschul- oder Forschungsinstitution für begehrtes wissenschaftliches Personal.

Mit dem Web 2.0 ist Wissenschaftskommunikation verstärkt medienreflexiv geworden. Welche Konsequenzen haben beispielsweise Forschungsprozesse, die etwa via Blog schon vor Forschungsabschluss öffentlich gemacht werden? Was bedeutet dies für die Zurechenbarkeit der wissenschaftlichen Leistung einerseits, die Geschwindigkeit des Forschungsprozesses andererseits? Deutlich ist schon jetzt, dass gerade in Forschung und Lehre Web-2.0-Technologien den schnellen und nicht standortgebundenen Austausch von Forschungsdaten ebenso steigern werden, wie die Präsenzlehrveranstaltung durch virtuelle Vorlesungen per Podcast oder Video Konkurrenz bekommt.

So ist gerade das Feld der Wissenschaft durch den steten Fortschritt der Kommunikationstechnologien quasi unter Spannung gesetzt: Denn während einerseits diese Technologien den internationalen und interdisziplinären Diskurs stützen und kräftigen und somit zur Forschungseffizienz beitragen, stehen andererseits datenschutz- und urheberrechtliche Bedenken im Raum. In der Fluchtlinie dieser Entwicklung sehen einige die Zurechenbarkeit wissenschaftlicher Leistung in Gefahr, andere befürchten Qualitätsminderungen durch die vermehrten Möglichkeiten rein internetbasierten wissenschaftlichen Publizierens.

Wissenschaftskommunikation steht und entwickelt sich in diesem Prozess. Sie steht für die klare und zurechenbare Darstellung wissenschaftlichen Schaffens und ist gleichzeitig selbst Gegenstand und mitunter Protagonistin neuer kommunikativer Möglichkeiten vor allem im digitalen Bereich.

Ich verfasse wissenschaftskommunikative Texte für wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Einrichtungen sowie für wissenschaftsnahe Unternehmen. Ich schreibe zu Themen der Forschungsentwicklung, zu Konzepten guter Lehre oder zu Fragen des Wissenschaftsmanagements. Ich recherchiere über Web 2.0 in der Wissenschaft, wissenschaftliche Publikationsstrategien, Medienbrüche und -modelle.

Kontaktieren Sie mich gern, dann besprechen wir Ihr Anliegen!