Wissenschaftliche Erfahrung

Während des Studiums war ich immer interdisziplinär interessiert, der politikwissenschaftliche Studienabschluss und die philosophisch basierte Promotion sind ein Beispiel für eine gewisse Spannweite innerhalb des großen Feldes der Geistes- und Sozialwissenschaften. Eine solche Breite bringt Erfahrungen mit bestimmten fachwissenschaftlichen „Sprachen“ und Diskursen mit sich, welche die im Lektorat erforderliche Urteilskraft stärkt.  Wissenschaftslektoren, so meine Meinung,  müssen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, deren Texte sie bearbeiten, inhaltlich nicht das „Wasser reichen“, sie sollten es auch gar nicht.  Von Vorteil ist es dennoch allemal, wenn Wissenschaftslektoren den Texten aufgrund ihrer Ausbildung inhaltlich verstehend folgen können und sich zudem in unterschiedlichen fachwissenschaftlichen „Sprachgesten“ auskennen.  Und unabdingbar ist selbstredend das Grundverständnis wissenschaftlicher Techniken und Regeln, das ich mitbringe und dessen Beherrschung ich als Promovend mit Auszeichnung (summa cum laude) auch ausweisen kann.